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Taubenzucht
• Zur erfolgreichen Rassetaubenzucht muss man Begeisterung mitbringen, die manch einen wie eine Leidenschaft packt. • Dies ist für viele Taubenzüchter ein wohltuendes Gefühl, das Außenstehende niemals verstehen, ja sogar belächeln oder verurteilen. • Hier schöpft der Taubenzüchter immer wieder neue Kraft vom allgegenwärtigen Stress des Alltags. • Wer aber Rassetauben züchten will, um Geld damit zu verdienen, lasse die Finger davon. Es gibt in Deutschland keinen Taubenzüchter, den sie zum reichen Mann werden ließen. • Man muss eingehend prüfen, welche Rasse man besonders liebt und welche Rasse in die zur Verfügung stehenden Verhältnisse passt. • Wer dauernd die Rasse wechselt, bleibt ein Stümper. • Anfänger werden immer Lehrgeld zahlen. Das blieb bisher keinem erspart. • Für die rassischen Anforderungen, denen die beiden Partner genügen müssen, gibt es kaum allgemeine Regeln. Grundsätzlich gilt, dass nicht beiden die selben Fehler anhaften dürfen. • Die Fehler des einen müssen durch Güte des anderen ausgeglichen werden, aber nicht so, dass die Merkmale nun übertrieben betont auftreten, sondern dass sie als sehr gut bezeichnet werden können. • Für jede Rasse gibt es besondere Grundsätze bei der Paarung. Nicht selten gehören sie zu den Geheimnissen, die der Züchter für sich behält. • Ist die Verpaarung vorgenommen worden liegt nach ca. 8 bis 10 Tagen das erste Ei im Nest, das nachmittags zwischen ca. 16 und 18 Uhr gelegt wird. • Das zweite Ei wird am übernächsten Tag in der Zeit von ca. 11 bis 17 Uhr gelegt, wonach die Brut beginnt. Die Brutdauer beträgt 17 Tage. • Der Täuber brütet von ungefähr 10 bis 17 Uhr, die Täubin während des übrigen Tages und der Nacht. |
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